Die Geschichte des APH Johanniter


Zur Geschichte des Alters- und Pflegeheims Johanniter: 10 Jahre „Daheim am Rhein“

Die 70er Jahre und wie alles begann
Als damals in Basel ein akuter Mangel an Pflegebetten für pflegebedürftige Menschen herrschte, setzten sich Vertreter der drei Landeskirchen zusammen, um eine Lösung dieses Problems zu finden. Sie knüpften damit an eine Jahrhunderte alte Tradition an, nämlich dort zu helfen, wo man sie am dringendsten braucht. Die Oekumenische Stiftung für Pflegeheime Basel, in der Mitglieder der Römisch-Katholischen Kirche BS, der Evangelisch-reformierten Kirche BS und der Christkatholischen Kirche BS vertreten waren, ebnete Ende der 70er Jahre den Weg für tatkräftiges späteres Handeln.

1980: Das Basler Altersleitbild
Die „Oekumenische Studienkommission“ (Präsident: Dr. W. Bosshard) stellt das „Basler Altersleitbild“ vor, ein Leitbild von politischer Bedeutung, auf das sich bei der Realisierung des Johanniter abstützen liess.

1981 wurde ein Architekturwettbewerb für ein Alters- und Pflegeheim auf dem ehemaligen Schlachthofareal ausgeschrieben. Aus 12 eingereichten Projekten gewann das Architekturbüro Vischer+Weber+Ritter mit dem Projekt des Architekten Georges Weber den 1. Preis.

1982: Gründung der Oekumenischen Stiftung Alters- und Pflegeheim Johanniter durch die 4 Kirchgemeinden des Quartiers: Pfarrei St. Anton, Quartiergemeinde St. Johann, Kirchgemeinde St. Peter und Christkatholische Kirche Basel Stadt. Pioniere aus dieser Zeit: Dr. Armin Ab Egg (erster Stiftungsratspräsident), Pfr. Dr. h.c. Alfred Kunz (Kirchgemeinde St. Peter), Werner-Heinrich Laumann (Präsident der Baukommission), Willy von Radowitz (verantwortlich für die Finanzen der Stiftung), Fleur Huber (Christkatholische Kirche BS) und Werner Bürgin (Baukommission und Heimleiter bis Juli 2000), Albert Bavaud (staatlicher Delegierter).

1982: Gründung des Fördervereins Johanniter. Das Engagement seiner Mitglieder hat mitgeholfen, dass die Stiftung damals für den Baufonds und bis heute für viele Aktivitäten im Heim von Wirtschaft, Kleingewerbe und unzähligen Quartierbewohnern grosse und kleine Spenden entgegennehmen durfte.

Juni 1983: Einreichen des Baubegehrens
Oktober 1983: Zustimmung des Grossen Rats zum Baukredit (30% durch Bund und Kanton) und zur Subventionierung des Heims
Sommer 1984: Quartierfest und Sammelaktionen, Bilderverkauf (Holzschnitte von Hans Weidmann)
September 1984: Grundsteinlegung
September 1985: Aufrichtefest
September 1986: Baufertigstellung

Bau- und Einrichtungszeit: 32 Monate, eine Rekordzeit für einen 26 Millionen-Bau – und dies ohne Unfall!

6. Dezember 1986: Tag der offenen Tür: Die Quartierbewohner besichtigten begeistert „ihr“ Alters- und Pflegeheim. Der Initiative von H. W. Laumann verdankt das Johanniter eine bedeutende Kunstsammlung von 256 Bildern (Aquarelle, Ölbilder und Originalgraphikblätter).

5. Januar 1987: Eröffnung des Johanniter: Die ersten Bewohner hielten Einzug.

 

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------